Ein Administrator hat es manchmal schwer – Teil 6

Falls Jemand jetzt sagt: „So oder ähnlich habe ich doch das schon im Internet gelesen. Dieser Text ist en `Guttenberg`“ Hier meine Antwort: „Vor vielen, vielen Jahre, als es noch kein Internet gab, sondern nur Mailboxen, habe ich diese, so oder ähnlich erlebten, Sachen dort veröffentlicht und es war „sch….egal“, sondern erwünscht, dass sie weiterverbreitet werden. Als das Internet aufkam machten es sich einige Leute, die die Netze nicht verstanden hatten, einfach und „sammelten“ diese Texte und setzten Ihren Namen darunter. Wenn sie es brauchen, sollen sie es tun. Also diese Texte sind „Allgemeineigentum“, also „Public Domain“. Also lesen, schmunzeln darüber, wies es früher und heuten noch ist, der „ewige Kampf zwischen User und Administration“.

Have fun!

 

Das Schlimmste, was einem computermäßig passieren kann, ist, dass man einen “alten Firmenchef einschulen muss! So geschehen bei mir. Ich verbrachte also einen sonnigen Samstag Vormittag + Nachmittag damit, meinem “alten” “Cheffe” die Grundbegriffe moderner Technik einzutrichtern („ja, der Power-Knopf ist zum Einschalten da“).Spät abends dachte ich, ich hätte ihn soweit, dass er normale Sachen wie Programm starten, Dateien kopieren, umbenennen und so was intus hätte. Am nächsten Montag Mittag kam natürlich der Hilferuf „Verdammte Misttechnik, da geht nichts mehr, das Mistding piept nur, wenn ich den Knopf drücke“. Ich eile nach der Arbeit in der neuen Firma in die alte Lernfirma und sehe mir das Teil mal an. Tatsächlich, bootet nicht, findet kein Betriebssystem usw..

Nachdem ich irgendwie über Startdisketten einen Blick auf die Festplatte werfen konnte, wurde mir einiges klar. Mein lieber “Cheffe” hatte aus Gründen der Übersichtlichkeit, wie er es von seinen Akten gewöhnt ist, Verzeichnisse mit den Namen A – Z angelegt und alle Dateien entsprechend ihrem Anfangsbuchstaben verschoben!

autoexec.bat fand sich also in Ordner A

config.sys in C , usw..

Um 10:00 Uhr abends war der APC wieder arbeitsfähig, ich nach einen Essen im 4-Sterne-Restaurant Papp satt und der “Cheffe” mit einer Bücherliste, welche er am nächsten Morgen in der Buchhandlung seines Vertrauens bestellte, versorgt. Außerdem hatte ich Ihm versprechen müssen, niemanden aus seiner Firma zu erzählen, was er getan hatte.

Ihr fragt Euch sicher nun, warum verrätst du es uns denn jetzt. Das hat mehrere Gründe. 1. Ist es Jahre her, 2. hat er es auf einer Weihnachtsfeier, selber seiner Belegschaft erzählt und mich, der dazu extra eingeladen war, noch einmal für meine schnelle Hilfe und Diskretion gelobt. 3. weilt der “Cheffe” auch schon seit einigen Jahre nicht mehr unter uns , deshalb kann ich es jetzt wohl veröffentlichen.  

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