#LastNightinSweden

#Last Night in Sweden: Die vertuschte Wahrheit – Eine glorreiche Satire Kindle Edition

von Thomas Jefferson Donaldson (Autor), Mike Jackson (Herausgeber)

Was war wirklich los in Schweden in der Nacht von Freitag, dem 17.02.2017 auf Sonnabend, den 18.02.2017?

Was wird uns verschwiegen?

Gibt es schon einen Untersuchungsausschuss, der Licht in das Dunkel bringen soll?

Warum werden wir nicht informiert?

War es wirklich so schrecklich?

Warum dieses Schweigen darüber?

Doch von Anfang an…

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Nein, Eleven

Nein, Eleven“ kannte man nur als entnervten Ausruf einer Ballettlehrerin, wenn die Eleven die vorgezeigte Arabesque oder Attitude nach der 10 Wiederholung immer noch nicht Nachmachen können.

Oder „Nine Eleven“ war die maximale Anzahl von Schülern in einer Klasse, damit jeder intensiv, gemäß seinem Können, geschult werden konnte.

Aber seit 2001 ist „Nine Eleven“ (9-11, der 11.09., der 11. September) ein Tag, der die Welt komplett verändert hat und immer noch verändert. Und dass nicht nur global, kontinental, lokal, sondern auch einen persönlich (und nicht nur bei den „Victims of 9-11“).

10 Jahre (oder ein Jahrzehnt) ist es „schon“ her, aber es kommt mir vor, wie vor 5 Minuten.

Das französische Wort élève bedeutet Schüler, Schülerin und leitet sich vom Verb élever her, welches emporheben bedeutet: jemanden auf ein höheres Niveau des Wissens und Könnens heben (lt. WIKIPEDIA)

Das WTC hat sich emporgehoben in den schönen Spätsommerhimmel an diesen „ganz normalen“ Dienstag, der kein „ganz normaler Tag“ war, ist und nie mehr sein wird.

Und „ganz normale“ Personen haben sich emporgehoben in den Himmel, als sie „gefallen“ (Falling Down) sind (to burn, to crash, or to jump, was the decision that had to be made. To die was a fact, not a choice).

Und „ganz normale“ Leute hatten an diesem „ganz normalen“ Dienstag Ihren Dienst-Tag und diese „ganz normale“ Dienst-Männer und -Frauen (PANYNJ (Die frühere Hausbesitzerin des WTC), FDNY, NYPD, FEMA, Medics, etc.) hatten nie gedacht, das „ganze“ Schichtbesatzungen den nächsten Sonnenaufgang nicht mehr erleben werden. Die Befehlsinfrastruktur der New-Yorker-Feuerwehr war danach zerstört und musste komplett neu aufgebaut werden.

Hat uns 9-11 auf ein höheres Niveau des Wissens und Könnens gehoben?

Mindestens 2.989 Menschen sind die „Erst-Opfer“ und das „Opfer Nr.1“ (Victim-1), also das erste Opfer, dass „gezählt“ (to count) war ein Feuerwehrmann dem ein „Jumper“ auf den Kopf „fiel“.

Die „nackten“ Zahlen lesen sich so (Daten von WIKIPEDIA):

Mindestens 2.970 Personen kamen durch die Anschläge als Opfer ums Leben. Die Gesamtzahl der Ermordeten setzt sich zusammen aus:

mindestens 2.746 Toten in und an den beiden Türmen des WTC in New York, davon 147 in den beiden Flugzeugen.

184 Opfern, die im Pentagon um ihr Leben kamen, davon 59 in American-Airlines-Flug 77 sowie 40 Passagieren und Besatzungsmitgliedern in der Nähe von Shanksville, Pennsylvania, im zum Absturz gebrachten United-Airlines-Flug 93

Unter den Opfern waren neun Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 2 und 18 Jahren.

Die meisten Ermordeten waren US-Bürger. 372 Ausländer kamen ums Leben, darunter elf Deutsche.

Noch einmal im Detail zum WTC (Mein „9-11-Hauptschauplatz“)

Die Berichte schätzen, dass bis zu 1.400 Personen in den durch Flugzeuge zerstörten Etagen und den Stockwerken darüber starben, davon etwa 800 im Nordturm, 600 im Südturm.

Etwa 200 Personen stürzten (sich (!)) aus den beiden brennenden Hochhaustürmen. 411 Helfer, davon 343 Feuerwehrangehörige, 60 Polizisten und acht Sanitäter gehören ebenfalls zu den Todesopfern der Anschläge.

Die Zahl der akut an dem Tag verletzten Personen wird in US-Medien mit über 6000 genannt; einige konnten erst nach wochenlanger Behandlung entlassen werden.

Über 3.200 Kinder haben durch die Anschläge Eltern verloren.

Als langfristige Folge der Anschläge und der Rettungsaktionen gab es Jahre später mehrere Todesfälle bei den Helfern, insbesondere der Aufräumarbeiten.

Da auch die 19 Entführer der vier Flugzeuge dabei starben, kamen also insgesamt mindestens 2.989 Menschen bei den Anschlägen ums Leben. Nach meiner Meinung (imho) würde ich „diese $$%&! (censored)“ nicht mitzählen, aber mathematisch zählen „sie“ statistisch „dazu“. Aber „they burn in the deepest of the deepest hell“.

Aber der „Opfer-Zähler zählt noch“.

Seit 2005 werden die gesundheitliche Spätfolgen bei Rettungskräften und Überlebenden der Anschläge in New York „notiert“. Bis Mai 2002 waren insgesamt etwa 40.000 Personen bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten an Ground Zero beteiligt. Sie und die Menschen, die in dieser Zeit in der Nachbarschaft gearbeitet und / oder gewohnt haben, waren in unterschiedlich hohem Ausmaß einer mit deutlich Schadstoff belastet Atemluft ausgesetzt.

Die Abschätzung der Anzahl des tatsächlich geschädigten Personenkreises (der „Toten“ nach Langzeitfolgen (frühzeitige Todesfälle durch Lungenkrebs oder ähnlichen)) hat erst begonnen.

Ich könnte noch „einiges“ weiterschreiben, aber „das Schreiben“ dieser Zeilen hat mich „einiges gekostet“, denn „9-11“ ist für mich ein „sehr nahes Thema, zu nahes Thema“ („Communication loss…“, aber dies ist ein anderes Thema, über dass ich in 20, oder 30 Jahren wohl 1 oder 2 Zeilen schreiben kann. (V9-11))

Doch zurück zu der Frage „Hat uns „9-11“ auf ein höheres Niveau des Wissens und Könnens gehoben?“ oder mit anderen Worten „Wie hat 9-11 mich / euch / die Welt verändert?“. Ist alles schlechter geworden? Oder gibt es bessere Dinge / Verbesserungen nach „9-11“?

Ich habe Gedanken / Meinungen / Gefühle dazu und würde mich über Kommentare, Fragen, Geschichten, etc. freuen. Denn dann weiß ich, dass ich gelesen wird, meine Texte nicht nur Selbstgespräche (Verarbeitung) sind und dass auch Andere Gedanken / Meinungen zu „9-11“ haben.

Und ich muss jetzt meinen Text (erst einmal) beenden, denn ich kann im Moment nicht mehr schreiben. „Absolut alle“, wie man so „leicht“ dahin sagt.

GEOSRGW

#FF + der 5. Twitter-Geburtstag

Heute ist wieder #FF + der 5. Twitter-Geburtstag. Sollte man heute #ff-verschicken, oder lieber den 5. TWITTER-Geburtstag feiern + keine #ff verschicken? – Today is the #ff-day + the 5. Twitterbirthday. Is it better to send #ff or celebrate 5th TWITTER-Birthday + sending no #ff today?

Die oben genannte Frage habe ich bei Formspring der Welt und meinen Follower gestellt. Aber auf Grund der kurzen Zeit zwischen der Frage und den Blogartikel hier, noch keine Antwort erhalten.

Meine Antwort ist ich weiß es nicht, sonst hätte ich nicht die Frage gestellt Smiley

Aber was ich weiß, ist dass es mich beschäftigt und Gedanken kreisen in meinen Gehirn. Das kann auch daher kommen, dass ich vor einigen Tagen, die Frage des Tages bei Formspring gestellt bekommen habe:

What is your ‘If Not Now, When?’ moment?

Diese Frage wurde von einer Band gestellt die damit Ihr neues Album (CD) mit den Namen “If not Now, When?“ promoten wollen. Da hat irgendwas in meinen Gehirn klick gesagt. “If not now, when?” diese Frage / dieses Lied kenn ich doch, aber nicht von dieser Band. Dieser Songtitel war doch der offizielle Song der Handball-WM in Deutschland. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ (In Englisch: „If not now, When?“). Und die halbe Welt hat es mitgesungen.

Dann schiebt sich das Bild ins Gehirn “Dieses Video darf, obwohl der Künstler es gerne auch in Deinen Land gezeigt hätte, in Deinen Land nicht gezeigt werden, weil die GEMA es uns leider verboten haben, bzw. wir nicht die Horror-Summen zu zahlen bereit sind, die die GEMA gerne haben möchte.” 

Wo ist denn nun die “große” GEMA, wenn sie mal sinnvoll sein könnte, wohl nicht da? Bei anderen Plagiaten, Filmkopien, Musikkopien und sonstigen Uhrheberechtsverletzungen da stehen sonst einige andere Institutionen in Deutschland oder Amerika auf den Barrikaden und die GEMA hatte in Deutschland schon längst, dass, wie Brösel sagen würde, “Machwerk” einkassiert, denn die kommen eigentlich ja schon mit offener Hand angestürmt, wenn nur mal einer La Paloma auf der Straße pfeift und wittern eine verbotswidrige, öffentliche Aufführung.

Aber was soll ich mich eigentlich darüber aufregen, wenn es mich ja eigentlich betrifft. Ich finde es jedenfalls nicht in Ordnung, wenn Jemand Ideen und Gedanken Anderer klaut und sich dafür feiern lassen will. Und das betrifft mich, bzw. hat mich genug betroffen, ich mag es jedenfalls nicht, wenn Jemand sich mit Software-Entwicklungen oder Dokumenten schmückt, von denen er grade mal ein oder zwei Ideen beigetragen hat. Aber dass muss er mit sich ausmachen und wo diese Ideen her gekommen sind, stecken noch mehr, wo bei dem der sich schmückt, wohl nichts mehr kommen wird. 

Doch dies soll ja nicht das eigentliche Thema des Blogeintrages sein, zurück zum Thema.

Während des Schreibens (grade eben) dieses Blogartikel habe ich entschieden, heute keine #FF. Geburtstage und Feste soll man feiern, wie sie fallen. Deshalb heute “klaue” ich mal einen Spruch “Share the Moment”.

Lasst uns also den Moment teilen und in uns gehen, was durch Soziale Netze und durch Twitter passiert und verändert wurde.

Damals vor unendlich langer Zeit , als da Netz noch Grau, öde und schneckenlangsam war und Big-T “Bundespest”, da schlossen sich einige wenige Technikfreaks weltweit zusammen und bauten ein internationales Netz (abgekürzt: InterNet) durch sogenannte Mailboxen auf und tauschten Informationen und anderes aus. aber alles gaaaaaanz laaaaaaangsaaaaam.

Als die Technik weiterfortschritt und die Freaks ihr insiderwissen der breiten Masse zur Verfügung stellten, passierte dass was immer passiert Anarchie und Chaos brach aus. Und die Freaks “zogen” sich in neue Gefilde zurück und es entstand die Idee eines 2. Netzes (WWW2). Aus dieser Idee entstanden als Abfallprodukt die sozialen Netze und andere Netze. Also SMS, Twitter aso.

Und Twitter wird nun 5.

Was für Momente hat Twitter in unsere schnelllebige Welt gebracht?

Viel Dinge, von denen wir nicht erfahren hätten,jedenfalls nicht so schnell. Oder die nicht stattgefunden hätten, Und Dinge, die nicht herausgekommen wären.

Beispiele gefällig?

– S21, Japan, Fukushima, Tsunami, Plagiate, Arniegate, Eurogate, “Landung auf den Hudson”, ein Paar von neuen Musicstars, dank Twitter + YouTube.

– „Revolutionen“ in Nord Afrika, Informationen an Leute, die sie nicht erhalten sollten und Dinge erfuhren, von denen, die die die Macht haben  nicht wollten, dass sie bekannt werden,

– viele “kleine + große” Dinge von Stars, Gedanken, Hilfe, #Followerhelp, Denkanstöße, Blickpunkte, etc.

Also viele, viele Dinge, schön, ärgerliche, nicht schöne haben wir mit / über Twitter erlebt.

Und meine Idee: Zum Geburtstag gibt es normalerweise Geschenke und wollen wir uns ein Geschenk machen und Twitter feiern?

Ich bin dafür. Und meine Idee dazu: Vor einen Jahr hieß es “Share the Moment” und lasst uns Momente teilen à “Was war Dein Twitter-Moment? Dein Twitter-Erlebnis, dass Du mit uns teilen möchtest”

Ich habe auch einige Momente, die ich teilen kann. Aber soll ich es auch?

Nun kommt, wieder, dass was ich immer schreibe. Ich schreibe nicht für mich allein, ich schreibe auch für Euch (Die (Blog-) Leser) und ich würde mich freuen, wenn dieses Mal Kommentare, Momente, Erlebnisse in Massen kommen.

Denn soziale Netze heißen soziale Netze, weil sie davon Leben vom geben und Nehmen untereinander. d.H, Alle müssen agieren und ein Gespräch, ein Wort, eine Idee zur rechten Zeit, hat schon manchmal Streit und Krieg vertrieben. Und außerdem ist Response, dass was einen Motiviert zu schreiben und keine Antwort, ist die Antwort “Let it be” und die kann nur falsch sein.

Also an ran die Tastaturen, keine Angst vor (Schreib-) Fehlern, was andere sagen und schreiben, schreiben und Momente teilen,

Kommentare, werden nicht direkt veröffentlicht und wenn Jemand unsicher ist, ob sein Moment was für Andere ist, dem steht meine E-Mail-Adresse zur Verfügung und ich lasse Niemand in eine unangenehme Situation laufen, da sind Admins, wie Beichtväter, wir hören zu und reden nur, wenn es erwünscht ist.

So das war ja fast ein Wort zum Sonntag.

Ich freue mich auf Euren Response, Momente, Bewertungen, Gedanken, etc.

GEOSRGW

   

Bitte unbedingt lesen

Heute hatte ich wieder ein unheimliches Erlebnis beim Autofahren. In Gedanken noch bei den Nachrichten-Thema Nr. 1 “Katastrophen in Japan” dachte ich “ich hatte mal eine LP von einen Musical (“Time” – leider auf meiner Wanderung durch die Welt verloren gegangen – mit Weltstars der Popmusik ). Dort kam ein Lied vor, was mir seit den 80er Jahren nicht mehr aus dem Gedächtnis geht, “She´s so beautiful” und ratet mal was dann grade in dem Moment im Radio kam als mir der Gedanke in den Sinn kam.

Richtig:

She´s so beautiful

 

und schon kamen mir die Tränen und ich musste erst mal rechts ran.

Very strange, dieses Zusammentreffen. Es scheint doch mehr Dinge auf der Welt zu geben, die außerhalb der Ratio sind als Ration alleine.

“She” sollten wir eigentlich besser behandeln, denn “She” scheint sich grade gegen uns zu wehren.

Noch was zum Nachdenken, ebenfalls aus “TIME”

Wise Words

Und hier nochmal mit dem Text dazu, zum Nachdenken und wirken lassen, ob wir auf den “richtigen Weg” sind

Theme of “Time”

Und ich brauch grade wieder ein “TEMPO”, denn es reißt mich wieder mit, aber das hat mit meiner persönlichen Geschichte zu tun, mit meinen Weg. absent friends, things from the past

Und mit dem Ärger über mich selbst, dass ich dieses manchmal vergesse.

Ich würde mich freuen, wenn ich Gedanken, Kommentare zu diesen Text von Anderen erhalten würde (Ja, in meinen Blog gibt es eine Kommentarfunktion), denn im Moment fühle ich mich grade etwas schlecht (about the whole situation in the moment), quasi so wie der Verteidiger der Erde und der Menschheit im Prozess “The Time Lord versus the people of the planet earth.“ im Musical “Time”.

Außerdem würde ein wenig Feedback mich freuen, damit ich weiß, dass ich nicht nur für mich schreibe, sondern auch gelesen werde.

go forth with love and pray4japan

geosrgw

 

P. S. auch Hinweise, wo man das Musical “Time” auf CD noch bekommen kann, würden mich freuen.

pray4japan

 

 

Ein Tag im Jahre 2032

Freitag, 10. April 2032
06:00 Uhr
Der Wecker klingelt. Ich tippe auf den „Arbeitsfähig“-Knopf und sehe zu, dass ich aus dem Bett komme, bevor der Gewichtssensor den morgendlichen Störenfried nach drei Minuten wieder zum Einsatz animiert. Diese Firmenwecker sind schon etwas Feines. Man braucht sie nicht zu stellen, denn das Wecksignal wird, abhängig vom Arbeitsplan, direkt von der Firma gesendet. Mit den drei Tasten „Arbeitsfähig“ (große Taste), „Krank“ und „Frei“ (kleine Tasten) signalisiert man seinem Arbeitgeber schon beim Aufstehen, ob man für den heutigen Tag zur Verfügung steht. Beim Drücken der Taste „Krank“ wird sofort der Unternehmenseigene Vertrauensarzt verständigt, der dann im Laufe des Tages persönlich vorbeischauen wird.

06:10 Uhr
Mein Frühstück fällt spartanisch aus. Meine Wochenration an Marmelade habe ich bereits gestern verbraucht. Der automatische, vom Ministerium für gesunde Lebensweise gesteuerte Kühlschrank gibt mir nur eine Scheibe Vollkornbrot und etwas leichte Pflanzenmargarine aus. Ohne diesen Kühlschrank wäre ich wahrscheinlich schon hoffnungslos verfettet. Es ist schon beruhigend, wie viel dem Staat an meiner Gesundheit liegt.
06:20 Uhr
Ich bekomme ein Ticket wegen zu kurzer Zahnputzzeit. Seit die Chips in den Zahnbürsten die Putzweise, Putzdauer und den Zustand der Zähne direkt an das Ministerium für gesündere Lebensweise melden, ist die Zahngesundheit in Deutschland enorm gestiegen. Ich habe dummerweise gestern vergessen, die Zahnbürste zurück in die Ladestation zu stellen. Das rächt sich jetzt. Der Akku ist fast leer und ich muss die verdiente Strafe von 10,-Euro an das Ministerium zahlen. Glücklicherweise muss ich mich nicht selbst darum kümmern. Die Strafe wird automatisch direkt von meinem Lohn abgezogen.

Ich steige schnell unter die Dusche und bin schnell hellwach. Die erlaubten 24° Wassertemperatur machen es möglich. Ich genieße die vollen 7 Minuten erlaubter Duschzeit, bevor der Wasserzufluss durch die automatische Regulierung endet. Das Ministerium für Klima- und Umweltschutz hat, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für gesündere Lebensweise, genau berechnet, dass das für die umweltschonendste und gesunde Körperhygiene die besten Werte sind.

06:30 Uhr
Ich schlüpfe schnell in die Einheitsarbeitskleidung. Da heute Freitag ist, schreibt das Arbeitsgesetz helle, freundliche Farben vor, um eine positive Einstimmung auf das bevorstehende Wochenende einzuleiten.

06:35 Uhr
Ich mache mich auf den Weg zur nächsten Haltestelle. Dabei achte ich darauf, immer die rechte Gehwegseite zu benutzen, um nicht die Heimkehrer von der Nachtschicht zu belästigen. Das Ministerium für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen schreibt dieses Verhalten zwingend vor, damit es nicht zu Konflikten zwischen den erschöpften Heimkehrern und den ausgeschlafenen Arbeitern kommt, die sich gerade auf dem Weg zum Job befinden.

06:40 Uhr
Im Elektrobus höre ich die Tagesansprache des Ministers für ausgewogenes Arbeiten. Ich achte darauf, dass ich sorgfältig zuhöre und nicht spreche. Letzte Woche wollte ich einem Mitfahrenden einen alten Witz erzählen, den ich irgendwo auf einem alten Stück Papier gefunden habe. Diese Missachtung der Informationsgesetze kostete mich 25,-Euro.

07:00 Uhr
Mit den RFID-Chips in der neuen Arbeitskleidung entfällt das lästige Bedienen der Stechuhr vor Arbeitsbeginn. Seitdem an dieser Kleidung nur noch eine Tasche für die Personal-ID-Karte (PID) vorhanden ist, müssen wir auch nicht mehr durch den Durchseher gehen. Ja, unsere Sicherheit vor terroristischen Anarchisten am Arbeitsplatz ist gewährleistet.

07:10 Uhr
Ich trete meine Arbeit in meiner kleinen Kabine an. Mein Job ist es, in bestimmten Abständen immer wieder auf drei aufleuchtende Knöpfe zu drücken. Ich weiß zwar nicht, wozu das gut ist aber die Wissenschaftler des Ministeriums für Arbeitskraft haben ja in Forschungen bewiesen, dass ein Arbeiter wesentlich weniger Fehler macht, wenn er gar nicht weiß, woran er arbeitet und welche Fehler auftreten können. Fehler werden sowieso maschinell und computergesteuert behoben und dafür haben wir ja die Fachkräfte aus Asien.

09:30 Uhr
Frühstückspause. Ich hole mir ein Glas fettarmer Milch und ein zuckerfreies Maisbrot aus dem Kantinenautomaten. Seit in Studien festgestellt wurde, dass leichte und gesunde Nahrung die Produktivität erhöhen, legen unsere Kantinen viel Wert auf entsprechende Nahrungsversorgung.

09:45 Uhr
Zurück an die Arbeit.

13:00 Uhr
30 Minuten Mittagspause. Der Kantinenautomat gibt als heutiges Mittagessen Grünkernbratlinge mit Blumenkohl und einer fettfreien Kräutercreme-Sauce aus. Früher habe ich immer gern ein Hühnchen oder eine Frikadelle gegessen, aber seit der gesetzlichen Fleischzuteilung gibt es aus Gesundheitsgründen nur noch am Sonntag Fleisch zu essen.
Im Pausenraum sehe ich in den Nachrichten, dass schon wieder ein illegaler Rinderzuchtbetrieb ermittelt werden konnte. Wissen denn diese Kriminellen nicht, dass sie damit die Atmosphäre zerstören? Naja, die nächsten 10 Jahre dürfen sie im geschlossenen Vollzug darüber nachdenken.

14:45 Uhr
In der Nachbarkabine ist ein Mitarbeiter an einem Herzinfarkt gestorben. Dabei war er doch schon 75 und wäre in zwei Monaten in Rente gegangen. Er stammt eben noch aus der alten Generation, die ungesund lebte. Das rächt sich irgendwann.

16:00 Uhr
Feierabend. Heute ist Freitag, da muss ich glücklicherweise keine 10 Stunden arbeiten.

16:30 Uhr
Zurück in der Stadt. Mein Versuch, eine Schachtel Zigaretten zu kaufen scheitert. Meine PID meldet dem Tabakhändler, dass ich meine Monatsration von 25 Zigaretten bereits erhalten habe. Früher hätte ich jetzt eine Flasche Schnaps gekauft und sie auf dem Schwarzmarkt eingetauscht, aber nachdem die letzte Flasche, die ich eingetauscht habe, mir 3 Monate Haft gebracht hat, weil der Schwarzhändler sie an einen Jugendlichen weitergegeben hatte, verzichte ich auf solche Aktionen. Die RFID-Chips sind eben nicht immer nur von Vorteil.

17:15 Uhr
Wieder zu Hause. Ich werfe erst mal die Infobox an und rufe meine Tagespost ab. Heute werden nur 14 Nachrichten vom Ministerium für Sicherheit in der Informationstechnik zurückgehalten. Ob es sich dabei um Werbung handelt oder mal wieder so ein verrückter Menschenrechtler seine Rundmails verschickt hat, erfahre ich am Montag.

Dafür finde ich eine Zusammenfassung der Tickets, die ich diese Woche für diverse Fehlverhalten bekommen habe.
Montag: 15,-Euro, weil ich versehentlich den falschen Knopf am Wecker gedrückt habe.

Dienstag: 25,-Euro, weil ich beim Joggen im Park einen anderen Läufer überholt und dabei den Rasen betreten habe.

Mittwoch: 5,-Euro, weil ich geflucht habe.

Donnerstag: 89,-Euro, weil ich es gewagt habe, einige politische Entscheidungen kritisch zu betrachten und damit einen verbalen Konflikt mit zwei Nachbarn provozierte.

Und die 10,-Euro für die Zahnbürstengeschichte von heute Morgen sind auch schon dabei.

18:00 Uhr
Ich gehe noch ein wenig spazieren und beschließe, heute mal auswärts zu essen. Ich kenne da einen kleinen Imbiss, bei dem das Essen noch nicht aus dem Automaten kommt. Mit etwas Glück bekomme ich ja eine echte Currywurst auch außerhalb der Fleischzuteilung.

19:00 Uhr
Wieder zu Hause schalte ich den Fernseher ein. Wenn ich mir in den Nachrichten so anschaue, wie viel Dekadenz und Kriminalität es in anderen Ländern gibt, bin ich schon fast stolz auf unser System.

Jetzt schaue ich noch einen Klassiker auf dem zweiten Programm an: Terminator, mit Arnold Schwarzenegger, in der 65-Minuten-Langfassung. Der soll richtig brutal sein.
Danach lese ich noch ein bisschen im Buch „Dein Freund, der Staat“.

21:30 Uhr
In 15 Minuten schaltet das Licht sich automatisch ab und es wird Zeit fürs Bett. Zum Einschlafen nehme ich noch die staatlich verordnete Dosis Einschlafhilfe, denn wer länger schläft entwickelt keine Aggressionen, sagt das Ministerium für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen.

21:45 Uhr
Ich gehe ins Bett. Am Wochenende fahre ich nach Berlin zur Ausstellung „Barbaren des 21. Jahrhunderts“, in der Berichte aus der sogenannten „freien Welt“ zeigen, wohin es führt, wenn der Staat den Bürger sich nicht vor sich selbst schützt.